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Vorträge 2011

Vielen Dank an unsere diesjährigen Referenten.
C1 Kaffeeklatsch
Neuigkeiten rund um die Software-Entwicklung
Software hatte schon immer den Hang zu Fehlern, hat diesen immer noch und wird ihn wohl immer haben. Daran ändern auch agile Methoden oder die neuesten Werkzeuge nichts. Aber die Hoffnung ist, dass sie helfen, denn die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt – aber sie stirbt.
In diesem Vortrag wird es – wie immer – um das Thema Software-Entwicklung und die Frage gehen, ob noch Hoffnung besteht. Technologieschwerpunkt ist dabei zwar Java, aber Klatsch und Tratsch über andere Technologien werden dabei nicht zu kurz kommen.
J2 Ein Weasel zieht um
Migration einer Web-Anwendung vom Tomcat auf GlassFish
Auch ein Weasel muss bei Gelegenheit seine Koffer packen und umziehen. Daher wurde unsere Web-Anwendung Weasel vom Tomcat in den GlassFish-Server migriert.
In diesem Vortrag wird darüber berichtet, was auf dem Weg alles passiert ist. Dabei sollen u. a. die Fragen geklärt werden, wozu ein Weasel am Flughafen München dient, warum es vom Tomcat vertrieben wurde und in den GlassFish-Enterprise-Server eingezogen ist und welche Probleme und Stolpersteine es auf dem Weg dorthin gab.
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J3 Wo geht´s hin mit Java?
Oracle Java Plattform Strategie
Java ist eine der bekanntesten Marken der IT und eine der am häufigsten bereitgestellten Technologien, die durch eine Vielzahl von Anwendungen und Services repräsentiert wird, die in der Java-Sprache geschrieben sind. Mit der Übernahme von Sun wird Oracle mit Innovationen und Investitionen in die Java-Technologie fortfahren – zum Vorteil der Kunden und der Java-Community. Oracle hat bei der Unterstützung von Java seit der Einführung im Jahr 1995 eine führende und bedeutende Rolle eingenommen. Oracle übernimmt die neue Rolle als Befürworter der Java-Technologie mit unermüdlichem Engagement für eine Community, in der Teilnahme und Transparenz entscheidend sind.
Der Vortrag geht auf die nähere und fernere Zukunft der Java-Sprache und der Java-Plattform ein. Darüber hinaus geht es um aktuelle Entwicklungen in der Java Community, die das ernsthafte Commitment von Oracle für die Java-Plattform unterstreichen und der Verbreitung von Unsicherheit und Zweifel entgegenwirken.
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J4 Kleingedrucktes
Design by Contract mit cofoja
Hoare hat‘s erfunden, Eiffel hat‘s gesellschaftsfähig gemacht und jetzt hat‘s selbst C#. Allerhöchste Zeit, dass auch Java mit irgendetwas aufwartet, mit dem man Design by Contract implementieren kann. Zugegeben, das eine oder andere Sternchen funkelt bereits am Contract-Firmament, aber der neue Stern aus dem Hause Google macht einen ganz ordentlichen Eindruck und bringt dabei den G-Bonus mit. In diesem Vortrag geht es um Design
In diesem Vortrag geht es um Design by Contract und wie man das mit Contracts for Java (cofoja) aus dem Hause Google macht. Dabei wird ein bisschen mit den Code Contracts von C# verglichen und darüber hinaus gezeigt, wie man es eigentlich machen müsste.
J5 Rückblick
EJB 3.1 nach dem ersten Jahr
Seit mittlerweile über einem Jahr ist EJB in der Version 3.1 verabschiedet und in den ersten Application-Servern verfügbar. Somit bietet sich eine erste „Rückschau“ über die Annahme bzw. Unterstützung der neuen EJB-Version an.
Dieser Vortrag bietet einen Abriss über die wichtigsten Features von EJB 3.1 und bewertet diese aus Praxissicht. Dabei wird auch auf „technische Details“ wie die Auswahl der richtigen Laufzeitumgebung eingegangen.
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J6 Eingespritzt
CDI: Next Generation Dependency Injection
Dependency Injection ist im Enterprise-Umfeld nichts wirklich Neues mehr. Mit Version 6 des JEE-Standards hat in diesem Zusammenhang, weitestgehend unbemerkt, eine neue Technologie die JEE-Bühne betreten: Contexts and Dependency Injection. Dem ein oder anderen evtl. noch unter dem Namen WebBeans oder als JSR 299 bekannt, vereinheitlicht dieser neue Spross der JEE-Familie u. a. Ansätze wie Komponentisierung und Dependency-Injection über die verschiedenen Schichten der JEE hinweg.
Dem Konzept „weniger Folien, mehr Code“ folgend, führt dieser Vortrag CDI am konkreten Beispiel vor.
J7 Rückkehr nach Oz
Eigene Komponenten mit Wicket erstellen
Wicket hat seit einigen Jahren seine Stellung bei den Java-Frameworks für Web-Entwicklung eingenommen. Neben Leichtgewichtigkeit und Testbarkeit wird auch die leichte Erstellung, Einbindung und Wiederverwendbarkeit eigener Komponenten bei Wicket groß geschrieben.
Nach einer Einführung konzentriert sich der Vortrag vor allem auf die Erstellung eigener Komponenten in Wicket. Dazu werden die Schritte für den Bau eigener Komponenten gezeigt und anhand von Beispielen illustriert.
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J8 Das nächste große Ding
Programmiersprachen für die JVM
Wenn man die Qualität einer Programmiersprache über neue Features pro Zeit misst, hinkt Java inzwischen ganz weit hinter vielen Sprachen her. Ganz besonders C# hat mit (fast schon zu vielen) neuen Features eine große Fan-Gemeinde gewonnen.
Angeregt durch den KaffeeKlatsch-Artikel von Stephen Colebourne wird in diesem Vortrag die Frage gestellt, wie wohl die nächste große Programmiersprache für die JVM aussehen könnte. Dabei wird nicht nur über 15 Jahre Java resümiert, sondern auch ein Blick in die Zukunft von Java und der JVM geworfen.
J9 Backend à la OSGi
Enterprise OSGi für Server-seitiges Java
Im März 2010 hat die OSGi Enterprise Expert Group (EEG) eine neue Spezifikation herausgebracht, die OSGi fit fürs Backend machen soll. Sie baut auf der OSGi Service Platform „Core Specification 4.2“ auf und ergänzt sie um neue Konzepte, die modulare, versionierbare und leicht skalierbare Server-Anwendungen im Stil von OSGi ermöglichen.
Dieser Vortrag zeigt, was Enterprise OSGi tatsächlich bringt, wie es mit den existierenden Java EE-Technologien zusammenarbeitet und ob eine Migration existierender Java EE-Anwendungen auf OSGi sinnvoll ist. Mit der Betrachtung verfügbarer Enterprise OSGi Service-Implementierungen können sich so die Teilnehmer ein Bild machen, ob sich eine intensivere Auseinandersetzung mit dieser jungen Technologie im Hinblick auf die eigenen Projekte lohnt.
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E2 Nachgemessen
Sauberer Code mit Metriken
Die allzu gut bekannte Code-Entropie führt zwangsläufig zu der Degeneration einer Software und der zugrundeliegenden Architektur. Wie kann dieser Verfall sichtbar gemacht und insbesondere aufgehalten werden? Im grünen Grad des Clean Code Developments (CCD) werden hierzu Code-Metriken eingeführt, die zur Bewertung der Größe, Komplexität und dem Einsatz objektorientierter Mechanismen in einem Projekt dienen.
In diesem Vortrag werden wichtige Metriken zur Bewertung der Software-Qualität vorgestellt und anhand von bekannten Open-Source-Projekten gezeigt, wie Software-Metriken beispielsweise dazu genutzt werden können, Refaktorierungspotential aufzudecken.
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E3 Prozessgetrieben
Mit BPMN 2.0 und Activiti agil zur lauffähigen Software
Activiti als neue Open-Source-BPM-Plattform verspricht so einiges: BPMN 2.0 Standardkonformität, Java-Nähe, eine superstabile Process-Engine im Kern, Cloud-Fähigkeit und vieles mehr. Aber was ist wirklich dran an Activiti, hinter der z. B. Alfresco und Spring Source stehen und die in Konkurrenz zu JBoss jBPM tritt? Was ist eigentlich eine BPM-Plattform und was unterscheidet sie von einer Workflow-Engine? Ein wichtiger Aspekt ist die Unterstützung des sogenannten Business-IT-Alignments, also die Frage wie wir von fachlichen Prozessen und Anforderungen zu lauffähiger Software kommen. Neben der Engine und der Standardnotation BPMN 2.0 spielt auch das richtige Entwicklungsvorgehen und die entsprechende Tool-Unterstützung eine wichtige Rolle. Mit diesen Fragen beschäftigen wir uns tagtäglich in BPMProjekten und Workshops, was uns dazu bewogen hat, unsere Erkenntnisse und Ideen in Form einer Activiti-Komponente namens Activiti Cycle in Software umzusetzen. Dabei verfolgen wir auch die Idee des „agilen BPM“, was werkzeugseitig beispielsweise in einem JIRA-Plug-in mündet, dass mit Greenhopper zusammen auch in Scrum-Projekten zum Einsatz kommen kann.
In diesem Vortrag wird anhand eines durchgängigen Beispiels und einer Live-Demo gezeigt, wie man mit BPMN 2.0, Activiti und Activiti Cycle einen Prozess von Anfang bis Ende automatisieren kann. Dabei wird ein methodisches Vorgehen dargestellt, ein Einblick in Activiti gegeben, aber natürlich auch ein Blick in die Java-Innereien geworfen, damit auch Entwickler nicht zu kurz kommen. Abschließend soll dann über Sinn und Unsinn des Vorgehens diskutiert werden.
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E4 Sprachspiele
Text-DSL als Ergänzung zur UML
Die UML als universelle Modellierungssprache stößt in einigen Bereichen schnell an ihre Grenzen: UML lässt zwar eine umfassende und facettenreiche Beschreibung des zu modellierenden Sachverhalts zu, kann aber schnell zu Schwierigkeiten beim Erstellen und Interpretieren der Modelle führen. Vor allem Modelle, die eine gewisse Semantik in der Reihenfolge und in der Schachtelung der Elemente implizieren, oder Modelle, die viele Einzelelemente für die Beschreibung einer logischen Einheit benötigen, können sehr umfangreich und unüberschaubar werden. Eine Text-DSL bietet als Alternative in dieser Hinsicht einige Vorteile, ist aber als textbasierte Sprache bei komplexen Beziehungen (wie z. B. ein Aktivitätsmodell mit Kontroll- und Objektflusskanten) schwieriger zu lesen. Die "perfekte" Lösung kann die Kombination der beiden Modellierungssprachen liefern. Die Herausforderung ist die richtige Aufteilung der Modellinhalte auf beide Sprachen zu finden.
Dieser Vortrag zeigt das Zusammenspiel von UML und Text-DSL am Beispiel der Modellierung grafischer Oberflächen und der Dialog- und Maskensteuerung.
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E5 Groß und schnell
Performanz-Optimierungen in einem JEE-Großprojekt
Wer kennt das nicht: die Architektur steht, alles ist optimal designed, doch die Anwendung fühlt sich alles andere als gesund an. Doch was bremst sie aus, wo geht die Geschwindigkeit verloren?
Der Vortrag berichtet von Performanz-Optimierungen in einem großen und industriellen Web-Projekt, in dem in 3 Monaten Verbesserungen um mehrere hundert Prozent erzielt werden konnten. Dabei werden die folgenden Themen berührt: Performanz-Modellierung, ein wenig Theorie zu Durchsatz, Last usw. Erkennen von Hot Spots, systematisches Verbessern, Messen und Nachhalten der verbesserten Performanz. Der grundsätzliche Ansatz wird vorgestellt, es wird mit einigen weit verbreiteten Mythen aufgeräumt und die eine oder andere Geschichte aus einem Großprojekt erzählt. Die Teilnehmer sollten ein Grundverständnis für Software-Architektur mitbringen und an allen Aspekten der Verbesserung der Performanz (Technik, urbane Mythen, Organisation) interessiert sein.
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E6 Zu Diensten – Theorie
Überblick über Jenkins (Hudson), Maven, Nexus, Subversion
Die IDE ist ein Teil der Entwicklungs-Infrastruktur, daneben sind ein Build-System (Maven), Continuous Integration (Jenkins), Versionsverwaltung (Subversion) weitere zentrale Bestandteile, ohne die kleine und große Projekte nicht möglich sind.
In diesem Teil wird die Tool-Landschaft vorgestellt und die Integration und das Zusammenspiel der Werkzeuge betrachtet. Dabei wird gezeigt, welche Vorteile sich damit für die Entwicklung ergeben.
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E7 Zu Diensten – Praxis
Jenkins (Hudson), Maven, Nexus, Subversion aufsetzen und nutzen
Nach dem Legen der theoretischen Grundlagen, widmet sich dieser Teil der Praxis und baut die Infrastruktur exemplarisch auf. Das erste Projekt wird erstellt und der Übergang zur Produktion vorbereitet.
In diesem praktischen Teil wird gezeigt, wie einfach es ist, die Umgebung aufzusetzen, und wie sich das Zusammenspiel im Entwicklungsalltag darstellt.
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E8 Das Stockholm Syndrom
Warum wir alle glauben, Maven lieben zu müssen
„It´s too bad, it´s so freakin painful“ – mit diesen Worten hat Bill Burke im Jahr 2008 seine Erfahrungen mit Maven zusammengefasst. Was bewegt Entwickler in Projekten dazu Maven einzusetzen? 55% der Entwickler glauben laut JAXenter, dass Maven das beste Build-Tool wäre. Leiden Java-Entwickler kollektiv am Stockholm-Syndrom und reden sich Maven schön? Und was ist mit den Ant-Jüngern?
Eine kritische Betrachtung von Maven, Ant und der Psychologie von Entwicklern.
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E9 Häppchenweise
Anforderungen in der Partikeltherapie
Die Partikeltherapie ist eine moderne Krebstherapie, die bei vergleichsweise geringen Nebenwirkungen eine zielgerichtete und effiziente Behandlung ermöglicht. Die Anlagen, die für die Partikeltherapie errichtet werden, sind umfangreiche und komplexe Systeme.
In diesem Vortrag wird anhand von Beispielen aus der täglichen Arbeit gezeigt, wie Anforderungen erstellt und strukturiert, Qualitätssicherungsaufgaben durchgeführt, SCRUM-Methoden in die Praxis umgesetzt und die Anforderungsdatenbank Caliber dafür eingesetz werden. Es wird der Einsatz von SCRUM-Methoden bei der Spezifikation von Anforderungen und während der Entwicklung beschrieben und gezeigt, wie Caliber eingesetzt wird und umfangreiche Anforderungen verteilt, sowie deren Realisierung und Test verfolgt werden.
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T2 Operndiva
Einführung in Scala
Seit einigen Jahren sind neben Java noch viele andere Sprachen für die JVM entstanden. Eine, die manchmal als Nachfolger von Java genannt wird, ist Scala. Sie vereint objektorientierte und funktionale Konzepte und setzt auf ein mächtiges statisches Typ-System.
Dieser Vortrag versucht einen kleinen Einblick zu geben und mit einigen Beispielen Lust auf mehr zu machen.
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T3 Küss mich! Aber sicher!
IKISS: Ein Berechtigungssystem auf Basis von JEE 6 und GlassFish
Der Zugriff auf Patientendaten im klinischen Umfeld unterliegt einer strengen Zugriffskontrolle. Im Jahr 2010 wurde das dezentrale Berechtigungssystem des Universitätsklinikums Freiburg hierfür durch ein zentrales System ergänzt: IKISS – Integrierte KIS (Krankenhaus-InformationsSystem) Sicherheit. Um die heterogene Client-Landschaft bedienen zu können, wurden die Schnittstellen dieses Systems auf Basis von RESTful WebServices realisiert.
Dieser Vortrag beschreibt die Anforderungen sowie den Aufbau des Systems und dessen Umsetzung auf Basis der JEE 6 mittels GlassFish V3. Neben den technischen Aspekten (EJB 3.1, JPA 2.0, JAX-RS) werden auch die Herausforderungen beim Aufbau einer automatisierten Build-Umgebung mit nächtlichen Integrations-Builds und regelmäßigen Code-Metrik-Läufen betrachtet.
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T4 Rappen für Kenner
Web-Anwendungen mit Eclipse RAP
Wer schon mit Eclipse RCP modulare Fat-Clients erstellt hat, den mag es freuen, dass er mit der „Rich Ajax Platform“ auf fast gleicheWeise Web-Anwendungen entwickeln kann. Diese laufen – ohne jedes Plug-in, nur mit HTML, Ajax und CSS – in allen modernen Browsern, ohne dass man sich mit diesen Web-Technologien groß beschäftigen müsste. Sogar Single-Sourcing mit RCP ist möglich. Natürlich gilt es einige technische Einschränkungen und Besonderheiten zu berücksichtigen, zumal die Plug-ins in einem Web-Server laufen und damit beispielsweise auf einmal Multi-User-fähig sein müssen.
In diesem Vortrag wird gezeigt wie man RAP entwickelt und konfiguriert, welche Übereinstimmungen und Unterschiede es zwischen RCP und RAP gibt und wie man ein RAP-Produkt branden und deployen kann.
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T5 The Fast and the Furious
Große ASCII-Dateien schnell verarbeitet
Geschwindigkeit und Tuning ist nicht nur etwas für Autos. Auch das Lesen oder Schreiben einer ASCII-Datei hat auf Langstrecken ein Tempolimit. Aber es gibt Methoden, mit denen in mehreren Schritten aus einer einfachen Leseroutine ein NIO-betriebener Formel-1 Renner wird.
In diesem Vortrag wird der Entwicklungsweg eines Parsers gezeigt, der auf ASCII-Daten spezialisiert ist. Ein besonderes Augenmerk richtet sich hierbei auf die eingesetzten Tuning-Werkzeuge, eingeschlagenen Lösungswege sowie die gewonnenen Erfahrungen.
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T6 Überraschend funktional
Vorteile des funktionalen Paradigmas
Obwohl deutlich älter als die Objektorientierung, erfreut sich das funktionale Paradigma erst neuerdings eines immer größer werdenden Publikums. Scheint es doch – trotz seines eher akademischen Rufes – die kommenden Multithreading-Probleme lösen zu können.
Dieser Vortrag gibt einen Einblick in das funktionale Paradigma mit seinen klassischen Methoden und zeigt, was man mit einem Sprachumstieg anders machen oder besser erreichen kann.
T7 Nur echt mit 52 Zähnen
Programmieren mit Monaden in Scala
Funktionale Programmierung macht Unveränderlichkeit und Nebenwirkungsfreiheit zum Prinzip. Leider verursacht die Interaktion mit der realen Welt (z.B. Ein-/Ausgabeprogrammierung) doch ab und zu Veränderungen bzw. Seiteneffekte, was rein funktionalen Puristen ein Dorn im Auge ist. Bereits zu Zeiten des eher akademischen Interesses an funktionaler Programmierung wurden Monaden für die Ein-/Ausgabe entdeckt, die dieses Problem elegant umgehen. Und da sich funktionale Sprachen gerade anschicken, im Mainstream der Programmierung anzukommen, fällt auch der Begriff „Monade“ immer häufiger.
Dieser Vortrag soll zeigen, was Monaden sind, wo sie bei der Programmierung helfen und wo sie in bestehenden Standard-APIs (am Beispiel Scala) bereits eingesetzt werden. Insbesondere soll der Begriff „Monade“ entmystifiziert werden, damit man die dahinter stehende Abstraktion als funktionales Entwurfsmuster in zukünftigen funktionalen Projekten erkennen und gezielt einsetzen kann.
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T8 Monaden & Co.
Funktionale Konzepte in Scala
Auf der Scala-Website wird versprochen, dass üblicherweise nur die Hälfte bis ein Drittel an Code im Vergleich zu Java gebraucht wird. Dies liegt nicht nur am Syntaxzucker z. B. für Properties, sondern auch an der Einführung von Konzepten, die aus Sprachen wie Haskell bekannt sind. Dazu zählen z. B. Typklassen, die die Code-Duplikation deutlich verringern. Die Standardbibliothek von Scala bietet bereits viel an; die Bibliothek scalaz geht aber noch einen Schritt weiter, indem Datenstrukturen wie die „gefürchteten“ Monaden implementiert werden.
Der Vortrag richtet sich an Programmierer mit OOP-Hintergrund, Vorkenntnisse aus funktionalen Sprachen sind nicht erforderlich. Alle vorgestellten Konzepte werden motiviert und anhand von praxistauglichen Beispielen erläutert. Dabei können – je nach Interesse – auch Beispiele in Haskell und Scala live gezeigt werden.
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V2 λ-Fun
Einführung in das Lambda-Kalkül
Das Lambda-Kalkül ist die Grundlage aller funktionalen Programmiersprachen und kann als Gegenentwurf zur Turing-Maschine verstanden werden. Das Lambda-Kalkül wird anhand von vielen Beispielen und wenig Formalismus erklärt. Wer schon immer mal wissen wollte, was Church-Numerals sind oder wie der Y-Combinator funktioniert, ist hier genau richtig.
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V4 Für eine Handvoll Dollar
Chancen und Risiken der Vermarktung von mobilen Apps
Immer wieder liest man Berichte vom schnellen Reichtum durch die Entwicklung von Apps.
Dieser Vortrag gibt die Erfahrungen wieder, die der Referent während der Entwicklung und dem Verkauf von zwei Android-Apps gesammelt hat. Dabei geht es nicht primär darum, Illusionen zu zerstören sondern ein realistisches Bild von den Chancen und Risiken aufzuzeigen – und welche Alternativen es schon jetzt und vielleicht in fünf Jahren gibt.
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V5 Orchestrierung im wahren Leben
Team-Bildung und -Führung in einem Orchester
Auch in einem Orchester arbeiten alle gemeinsam auf ein großes Ziel hin. Daher finden sich hier ähnliche Fragen wie in unserem Projektalltag wieder. Aus welchen Hierarchien setzt sich ein Orchester zusammen? Wie funktioniert ein reibungsloses Miteinander? Wo trifft man auf ähnliche Probleme wie im Projektalltag?
Diese und weitere Fragen sollen mit Anekdoten aus der Welt unterschiedlicher Orchester näher beleuchtet werden. Mögliche Parallelen zur IT-Welt erscheinen zufällig, sind aber gewollt.
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V6 E-Lesezeichen
Bookmarks Browser-übergreifend nutzen
Wer kennt nicht das leidige Problem mit den Bookmarks, wenn man auf verschiedenen Rechnern oder mit verschiedenen Browsern arbeiten muss, oder wenn gar einer der Rechner den Geist aufgibt. Obwohl man ja schon mit einem einzigen Browser auf nur einem Rechner Probleme genug haben kann.
Dieser Vortrag zeigt deshalb, wie man seine Bookmarks am besten organisiert und wie man diese dann auf mehreren Rechnern unter verschiedenen Browsern nutzen kann.
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V7 Dir werd’ ich’s zeigen!
Was bleibt noch von Ihrer Präsentation, wenn Sie alles Fade weglassen?
Jeder präsentiert, jeden Tag. Marilyn, Steve und Herbert faszinieren. Dolly, Bill und Dieter nicht. Was macht Lust auf mehr? Wo liegt das Geheimnis? Wann hört man Ihnen gerne zu? Wie spielen Sie Ihre Kompetenz aus? Welche Sünden sind unerlässlich? Was bleibt fatal? Wie bleiben Sie glaubwürdig und ernten Vertrauen?
Antworten gibt diese Präsentation, so viele wie in 1024 x 768 Pixel passen.
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V9 Größenwahn?
Design einer neuen Programmiersprache
Perl, Ruby, Python und Groovy – um nur einigezu nennen – sind Sprachen, die im Wesentlichen von einem Entwickler ins Leben gerufen wurden, um diesen glücklicher zu machen. Erfreulicher Weise machen diese Sprachen noch viele andere Entwickler froh, sodass diese Sprachen inzwischen sehr große Fan-Gemeinden haben.
In diesem Vortrag wird in aller Kürze eine weitere (noch virtuelle) Programmiersprache vorgestellt, die mit ihren Erweiterungsmöglichkeiten auch für zukünftige Paradigmen geeignet sein soll. Der Autor der Sprache erhofft sich durch diesen Vortrag entweder Zuspruch für die noch kommende Arbeit oder einen plausiblen Grund, jede Weiterentwicklung einzustellen.
B1 Neue Wege in der Software-Entwicklung
Publikumsdiskussion
Langsam sieht es so aus, als würde die Software-Entwicklung endlich ihren eigenen Stil finden. Orientierte sich das Vorgehen bisher an den Methoden der Ingenieure, macht es jetzt den Eindruck, als wüssten wir genauer, worauf es in unserem Metier ankommt. Agile und Test-getriebene Entwicklung, Nightly Builds und Continuous Integration – um nur einige zu nennen – stellen Vorgehensweisen dar, die jetzt auch in anderen Bereichen Einzug halten. Damit haben wir praktisch alle technischen Aspekte im Griff.
Jetzt stellt sich also nur noch die Frage – und diese soll im Rahmen der Publikumsdiskussion diskutiert werden –, wie es in der Zukunft weiter geht und wie wir mit den immer komplexer werdenden nicht-technischen Herausforderungen umgehen können.
B2 Campus Champions Cup
Kicker-Turnier
Auch dieses Jahr kommt die körperliche Ertüchtigung auf dem Campus nicht zu kurz, und für die Sportskanonen unter uns findet wieder das Kicker-Turnier statt. Dieses Mal sogar mit umgekehrten Vorzeichen: Der Sieger der letzten Jahre kann (leider?) nicht kommen.


